Unsere Geschichte

Wie aus einer Beobachtung ein Workshop-Format wurde

Diese Reihe ist nicht auf einmal entstanden. Sie hat sich über mehrere Durchläufe hinweg entwickelt, angepasst an das, was Teilnehmende tatsächlich mitnehmen konnten.

Der erste Anstoß

Alles begann mit einer wiederkehrenden Beobachtung in unterschiedlichen Teams: Nach der Mittagspause verändert sich etwas im Umgang mit Entscheidungen. Kleine Fragen, die morgens in Sekunden geklärt waren, zogen sich am Nachmittag plötzlich in die Länge.

Diese Beobachtung allein wäre noch kein Workshop-Konzept gewesen. Erst der Austausch mit Menschen aus Personalabteilungen, Projektteams und Führungsrunden machte deutlich, wie verbreitet dieses Muster tatsächlich ist.

Von der Idee zum Format

Aus ersten Gesprächsrunden wurde ein Konzeptpapier, aus dem Konzeptpapier ein erster Testlauf mit einer kleinen Gruppe. Die Rückmeldungen aus diesem Testlauf flossen direkt in die nächste Version ein.

Manche Übungen wurden gestrichen, weil sie zu theoretisch wirkten. Andere wurden ausgebaut, weil sie im Arbeitsalltag der Teilnehmenden tatsächlich einen Unterschied machten.

Porträt der Workshop-Moderatorin in einem hellen Besprechungsraum

Ein Format, das mit jeder Gruppe weiterentwickelt wurde.

Flatlay von Workshop-Materialien: Karten, Stifte und ein Entscheidungsraster

Was sich seitdem verändert hat

Die Grundfragen der Reihe sind über die Zeit gleich geblieben: Warum wird der Nachmittag anders wahrgenommen, und was lässt sich konkret damit tun. Die Antworten darauf wurden dagegen immer praxisnäher formuliert.

Statt langer theoretischer Einführungen stehen heute kurze Impulse und viel Zeit für eigenes Ausprobieren im Mittelpunkt. Diese Verschiebung war eine direkte Reaktion auf das, was in früheren Durchläufen gut funktioniert hat und was nicht.

Eine Reihe, kein Einzeltermin

Aus der Erfahrung heraus hat sich ein mehrteiliges Format als sinnvoller erwiesen als ein einzelner Termin. Zwischen den Modulen bleibt Zeit, neue Routinen im eigenen Arbeitsalltag tatsächlich zu testen.

Ein Workshop-Format entsteht selten am Schreibtisch allein. Es entsteht im Gespräch mit denen, die es später anwenden.

Nachvollziehbarkeit

Jeder Impuls wird so erklärt, dass er ohne Fachjargon verständlich bleibt. Teilnehmende sollen nachvollziehen können, warum eine Übung wichtig ist, nicht nur, wie sie funktioniert.

Zurückhaltung statt Versprechen

Wir stellen Beobachtungen und mögliche Ansätze vor, keine pauschalen Lösungen. Was im eigenen Arbeitsalltag passt, entscheidet am Ende jede Person selbst.

Kontinuierliche Anpassung

Jede Durchführung liefert neue Rückmeldungen, die in künftige Module einfließen. Das Format von heute ist bewusst nicht identisch mit dem von vor einigen Durchläufen.

Raum für Austausch

Ein großer Teil der Zeit ist für Gespräche zwischen Teilnehmenden reserviert. Viele der hilfreichsten Ideen entstehen im direkten Austausch, nicht im Vortrag.

Mehr zum praktischen Ablauf erfahren

Wie ein einzelner Workshop-Tag konkret aufgebaut ist, zeigt die Ablauf-Seite im Detail. Dort finden sich auch Angaben zu Dauer, Gruppengröße und Format.

Zum Ablauf